Diese Fahrzeuge besitze und fahre ich momentan
Morris Cowley Baujahr 1926
Der Morris Cowley war für die Firma ein sehr erfolgreiches Auto.
Der erste Morris Cowley (Bullnose) kam 1915 als zweites Modell der Firma nach dem Oxford heraus. Der offene Zweisitzer hatte einen seitengesteuerten 4-Zylinder-Reihenmotor mit 1.548 cm³ - vom US-amerikanischen Hersteller Continental gefertigt - und Radaufhängungen mit Halbelliptikfedern (vorne), bzw. 3/4-Elliptikfedern (hinten). Auch das Dreiganggetriebe stammte aus Detroit.
1920 erschien die zweite Ausführung des Bullnose-Cowley. Das Fahrzeug, das in luxuriöserer Ausführung auch als Oxford verkauft wurde, erreichte 88 km/h. Inzwischen waren auch Innenlenker-Karosserien mit vier Sitzen verfügbar. Der Motor wurde von der britischen Niederlassung der französischen Firma Hotchkiss zugeliefert. 1923 kaufte Morris diese Niederlassung und verleibte sie als Motorenwerk dem eigenen Unternehmen ein.
1926 erschien die dritte Version des Cowley. Sie hatte ihren typischen „Bullnose“-Kühler eingebüßt und zeigte den auch sonst üblichen Flachkühler mit rechteckigem Kühlernetz.
Der Hub des Motors wurde um 0,2 Millimeter vergrößert; das Resultat waren 1550 cm³ Hubraum und 27 bhp (20 kW). Vorder- und Hinterachse waren nun an Halbelliptikfedern aufgehängt. Anders als das luxuriösere Schwestermodell Oxford besaß der Cowley immer noch keine Bremsen für die Vorderräder. Auf Wunsch gab es die Vierradbremse aber als Mehrausstattung. Dieses Fahrzeug hat dieses Extra.
Bei meinem Fahrzeug handelt es sich um einen viersitzigen Tourer, der als interessante Besonderheit das Gaspedal zwischen Kupplungspedal und Bremspedal aufweist. Der Cowley hat eine Dynastartanlage, eine Naßkupplung und einen Smith-Vergaser.



Austin Seven Saloon Baujahr 1933
Der Austin Seven war das meistgebaute Vorkriegsauto Europas. U.a. wurde es von den deutschen Dixiewerken ( später BMW ) in Lizenz nachgebaut.
Das Fahrzeug hat einen 750cm³ Vierzylindermotor mit 12 PS. Ein Vierganggetriebe übertragt die Kraft an die starre Hinterachse. Das Fahrzeug geht sehr genügsam mit dem Kraftstoff um. Komfort kann man eher weniger erwarten, aber Platz ( bescheiden ) für vier Personen. Alle Ersatzteile sind in GB sehr preisgünstig verfügbar.
Ich habe gedacht, dass das Auto fertig ist. Das stimmt so nicht mehr !
Ich habe mir in England einen R.T.C. - Kit bestellt. Dieser Kit beinhaltet eine 2-sitzige offene Aluminiumkarosserie mit Anbauteilen. In der nächsten Zeit werde ich den Aufbau des Austin Seven abnehmen und auf den Rahmen die neue Karosserie bauen. Dann habe ich, wenn alles gut klappt, einen 2-sitzigen offenen Wagen der dreißier Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein bißchen Kulturgut wird dabei schon zerstört, aber dieser Umbau ist durchaus zeitgenössisch und wurde auch zur damaligen Zeit desöfteren gemacht.
Ich habe noch einmal nachgedacht.
Vielleicht war es doch nicht die beste Idee aus dem Austin Saloon einen Zweisitzer zu machen.
Ich werde versuchen einen Rahmen mit Motor , Getriebe, Achsantrieb etc oder ein komplettes Schlachtfahrzeug zu besorgen, falls es zu einem einigermaßen erschwinglichen Preis möglich ist. Falls nicht, muss mein Austin doch dran glauben.
Das ist der Umbausatz !



Es gibt also noch viel zu tun !
So sieht der Austin Seven zur Zeit aus:

Das Auto ist erst einmal fertig !!!
Stand März 2011






Das ist der Werdegang des Austin Seven
Es steckt immer viel Arbeit in einem alten Auto.


Im Winter 2009 auf 2010 habe ich den Motor, das Getriebe und ein bißchen den Innenraum aufgearbeitet.



Winter 2010 / 2011
Und schon wieder ist es Winter und damit Garagenzeit.
In dem Austinaufbau steckt doch mehr Arbeit, als ich zunächst gedacht hatte, außerdem möchte meine Frau, dass Wagen eine andere Farbe bekommt ( gelb ). Aber wegen der Beschäftigung hat man ja einen alten Wagen.
Kotflügel und Teile des Aufbaus bedürfen der Sanierung:





So soll der Austin farblich aussehen, wenn er fertig ist ( das Modell hat schon ganz schön Patina ):

Standard Nine
Der Standard Nine ist in Deutschland eher unbekannt, dabei hat die Firma nach dem Krieg sehr bekannte Fahrzeuge auf den Markt gebracht. Jeder kennt sicher die Sortwagen der Marke Triumph, wie TR 3,TR 4, TR 6 und Spitfire.
Mein Standard ( Little ) Nine ist Baujahr 1934. Er hat einen 4-Zylinder Seitenventilmotor mit knapp 1100 cm³und 22 PS. Dies ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 90km/h, was zu der Zeit ziemlich schnell war.
Die Substanz meines Autos ist sehr gut, trotzdem sind noch einige Arbeiten zu tun.
U.a. waren die Polster der Vordersitze verschlissen. Sie werden vom Sattler neu bezogen. Trotz einer länger zurückliegenden Restauration muss noch etwas nachgebessert werden. Und für die Straßenzulassung muss noch die Warbblinkanlage nachgerüstet werden.
Im Gesamten nicht sehr viel.



NSU 2-Takt Fox Baujahr 1951
Ein sehr populäres Motorrad aus den 50-iger Jahren. Bekannter war die Fox mit dem 98cm³ 4-Takt-Motor.
Das Motorrad bekam ich vor Jahren vom Erstbesitzer geschenkt. Ich habe es damals neu lackiert. Ansonsten ist
die Fox noch nie restauriert bzw. repariert worden.


Diese Fahrzeuge habe ich besessen und gefahren
Talbot AX 65 Baujahr 1933
Ein Wagen, mit dem Talbot in die Oberklasse wollte. Der Werbespruch war : " Qualität eines Rolls Royce zu einem Viertel des Preises." Ich denke, das er nicht ganz die Qualität eines Rolls Royce hat. Trotzdem , dieser Wagen ist durch und durch solide gebaut. Die Erstbesitzer haben den Wagen 50 Jahre in der Familie behalten. Das macht man doch nur, wenn alles stimmt.
Ich habe den Wagen aus dritter Hand gekauft. Neben dieser interessanten Historie, bin ich noch im Besitz des Originalkaufvertrages und anderer zeitgenössischer Unterlagen.
Der Wagen hat einen 1,7 Liter Sechszylindermotor, der über ein Viergangvorwählgetriebe die Hinterräder antreibt. Hersteller des Getriebes war auch Talbot. Dieser Fahrzeugtyp wurde insgesamt nur 1298 mal in verschiedenen Ausführungen gebaut.
Beeindruckend sind die vier riesengroßen Trommelbremsen .Der Talbot wurde 1984 aufgearbeitet und befindet sich ansonsten im Originalzustand.
Die Qualität der Konstruktion stimmt also!
Mit dem Fahrzeug sind auch heute noch problemlos größere Strecken mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h zu bewältigen.






So läßt sich herrschaftlich reisen :

MG TD Baujahr 1951
Der britische Roadster schlechthin. Sehr begehrt und daher auch nicht ganz billig in der Anschaffung. Wenn man ihn dann hat, läßt er sich aber kostengünstig unterhalten. Und er hatte die "richtige" Farbe.




Ford T Runabout Baujahr 1927
Der Oldtimer schlechthin. Ein phantastisches Fahrzeug aus der Gründerzeit der Automobile. !927 war das letzte Baujahr des Ford T und durch die Metallspeichenräder problemloser im täglichen Gebrauch. Umstellen muß man sich in der Bedienung, die Pedalschaltung und das Handgas sind gewöhnungsbedürftig. Aber wenn man es dann kann, auch logisch.
2,8 Liter Hubraum und 20 PS sprechen ihre eigene Sprache. Ersatzteile in großer Menge und günstig verfügbar, Der " Einstieg" in die Vorkriegsfahrzeuge.





Triumph Trident Baujahr 1971
Das Motarrad macht Spaß. Vollkommen ausreichende Leistung verbunden mit einem sehr guten Fahrwerk. Und dann der Sound. Das können nur die Briten.
Vertrauen hatten die Kontrukteure in den Motor. 3-Zylinder-ohv, 58 PS bei 7250 U/min, kein roter Bereich auf dem Drehzahlmesser und das alles in den 70-iger Jahren.



MG Midget MK III "round arches"
Dieser Sportwagen macht richtig Spaß. Verhältnismäßig günstig in der Anschaffung und sehr günstig im Unterhalt. Es gibt alle Ersatzteile einschließlich komplett neuer Karosserien. 4-Zylindermotor mit 1275 cm³ und 67 PS. Bei dem leichten Wagen reicht die Leistung vollkommen aus. Und dann der Sound ....
Leider die falsche Farbe.


Manches macht man zweimal und es wird schöner. Der zweite MG Midget hatte die "richtige" Farbe.




Triumph Roadster 2000 Baujahr 1949
Ein sehr seltenes und eindrucksvolles Fahrzeug. Der Triumph hat eine Aluminiumkarosserie, Schwiegermuttersitz und Großserientechnik. 2,1 Liter 4-Zylinder-ohv-Motor mit 68 PS, der von Standard produziert wurde. Der Motor wurde auch noch in den Triumph TR 4 und in verschiedene andere Fahrzeuge eingebaut, u.a. auch in Furgenson Traktoren . Ersatzteile kein Problem. Kein Sportwagen, aber ein sehr angenehmer Reisewagen.
Der Wagen wurde bis 1962 in GB gefahren und dann in einer Garage abgestellt. 1980 wurde er reaktiviert und über einen langen Zeitraum "britisch" restauriert.






Ford Anglia Baujahr 1952
"Luxusausgabe" des englischen Ford Popular. Der Ford Popular war zu seiner Zeit das preisgünstigste Auto in GB. Jeder Brite hat angeblich schon einmal in diesem Typ gesessen, vergleichbar mit dem VW Käfer. Es hat einen Vierzylinder Seitenventilmotor mit 1200 cm³. Das Fahrzeug ist sehr robust und sehr einfach zu reparieren. Alle Verschleißteile sind zu sehr günstigen Preisen erhältlich. Für diesen Motor gibt es noch eine große Anzahl von Tuningteilen, sogar einen mechnischen Kompressor.
Ein sehr preisgünstiger Einstieg in die Oldtimerei.


BMW Isetta
Und so begann alles :



Später dann diese :



IFA F 9
Dieser Wagen wurde 1990 in Ankum stehen gelassen:


BSA Victor Special

